Der Aal    ( lat. anguilla anguilla)

 

 

Allgemeines:

Im Kanton Zürich ist der Aal stark verbreitet. Der grosse Frassdruck führte auch bereits zu Schäden an anderen typischen Flussfischen.

Auf nassem Gras kann der Aal kurze Stücke gleiten.

 

Merkmale:

Der Aal hat einen schlangenartigen Körper mit schleimiger Haut, in die die winzigen ovalen Schuppen sehr tief eingebettet sind. Rücken-, Schwanz- und Afterflossen sind zu einem Flossensaum vereinigt. Der Ansatz der Rückenflosse ist weit hinter der Spitze der Brustflossen. Bauchflossen fehlen.

Färbung: Beim „Gelbaal“: ist der Rücken olivbraun oder graubraun, die Bauchseite gelblich. Beim „Blankaal“ (bei Eintritt der Geschlechtsreife) ist der Rücken dunkel graugrün und die Flanken und der Bauch sind stark silberglänzend.

 

Lebensraum:

Der Aal lebt in fast allen Seen und Flüssen.

Er jagt in der Nacht und versteckt sich am Tag unter Steinen und Wurzeln.

                                           

Nahrung:

Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven, kleine Weichtiere, Krebse, Kleinfische, Fische.

 

Grösse:

Männchen bis 50 cm, Weibchen bis 150 cm

Aale werden 600g –2kg schwer.    

                                     

Fortpflanzung:

Der Aal zieht zum Laichen aus dem Süsswasser ins Meer. Die Laichplätze aller Aale der ganzen Welt liegen in der Sargassosee vor der Karibik über großen Tiefen. Nach 4 – 10 Jahren Aufenthalt in Flüssen und Seen („Gelbaal“) beginnt die Abwanderung im August/September („Blankaal“). Das Ablaichen erfolgt im Frühjahr, 1 ½ Jahre nach Beginn der Wanderung; die Laichtiere sterben dann ab. Mit dem Golfstrom treiben die durchsichtigen, weidenblattförmigen Larven nach Osten und erreichen in ihrem 3. Lebensjahr die europäischen Küsten („Glasaale“). Als „Steigaale“ wandern sie in Ufernähe die Flüsse aufwärts.