Die Bachforelle (salmo trutta fario)

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 


Allgemeines:

Die Bachforelle ist der Leitfisch der Forellenregion. Sie kommt bei uns in fast allen Bächen vor. Ältere Bachforellen besitzen ein Revier, das sie gegen Eindringlinge verteidigen.

 

Merkmale:

Die typischen Färbungsmerkmale sind ein dunkel-olivgrüner Rücken mit schwarzen Flecken und die roten Punkte auf den goldgelben Flanken. Zeichnung und Farbe können sich dem Untergrund anpassen, so dass sie als Tarnung fast perfekt sind.

 

Lebensraum:

Unerlässlich ist für die Bachforelle kaltes, reines Wasser mit hohem Sauerstoffgehalt. Besonders bevorzugen sie reichgegliederte Wasserläufe mit zahlreichen Verstecken bis in eine Höhe von etwa 1500 m über Meer.

Männliche Bachforellen besetzen und verteidigen ein Revier, dessen Grenzen vor allem von der Sichtweite bestimmt werden. Verbreitung: mittlere und obere Abschnitte der Flüsse ganz Europas, sie findet bei uns aber leider immer weniger Lebensraum.

 

Nahrung:

Sie leben vorwiegend von Wasserinsektenlarven, auf das Wasser gefallenen Insekten, Fischeiern, Kleinfischen und Fröschen.

 

Grösse:

30-60 cm, vereinzelt auch 1 m           Gewicht: meist 0,2-5 kg, ausnahmsweise bis 10 kg und mehr

 

Fortpflanzung:

Ihre Geschlechtsreife tritt im zweiten bis vierten Lebensjahr ein, bei Männchen meist ein Jahr früher als bei Weibchen. Zum Laichen, das von Oktober bis Januar währt, ziehen die Bachforellen stromaufwärts in höher gelegene Flussab- schnitte, wobei sie bis 1,5 m hohe Hindernisse überwinden. An den Laichplätzen angekommen, schlagen die Weibchen schüsselartige Laichgruben in den Grund und legen ihre Eier ab und decken sie anschliessend wieder zu. Nach etwa 100-120 Tage schlüpfen dann die jungen Forellen.

Fruchtbarkeit: je Kilo Körpermasse des Weibchens 2000-3000 Eier.