Die Felche   (lat.coregonus lavaretus)

 

 

Allgemein:

Die zu den grossen Maränen gehörende Art wächst sehr schnell, bei uns ist sie im Pfäffikersee und im Greifensee verbreitet. Die Blaufelchen sind der Hauptfang der Berufsfischer. Sportangler stellen Ihr oft mit der Nymphen - Hegene nach. Ungünstig ist, dass die gefangenen Fische rasch verenden. Ihr Fleisch ist sehr schmackhaft. Sie verbreiten  

 

Merkmale:

Der Rücken des Blaufelchens ist blaugrün, die Seiten silbrig und nach vorn hin eher grau, die grauen Flossen haben einen grünlichen Hauch. Um die Seitenlinie und die Afteröffnung erkennt man einen rosa Schimmer. Die Felche hat einen mehr oder weniger langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper mit spitzschnauzigem, kegelförmigem Kopf und tief eingekerbter Schwanzflosse. Sie hat eine Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Die Schuppen sind grösser als bei Forellen.

 

Lebensraum:

Die Blaufelchen, auf die wir hier besonders eingehen wollen, leben in tiefen Alpen- und Voralpenseen, von Frankreich über die Schweiz und Deutschland bis nach Österreich. Normalerweise halten sie sich in tieferen Schichten auf (durchschnittlich 10 bis 30 m). Doch zu gewissen Zeiten steigen sie gerne nahe an die Oberfläche.

 

Nahrung:

Als Nahrung dient vor allem Zooplankton, wobei grössere Tiere auch die Insektenlarven, Würmer und gelegentlich Laich oder kleine Fische fressen.

 

Grösse:

meistens 30-60 cm

Ende des ersten Jahres erreicht sie 20 oder 25 cm und ein Gewicht von ca. 100 g, im zweiten Jahr an die 30 cm Länge und im fünften Jahr 55 cm und über 3 kg Gewicht. 

Gewicht: gewöhnlich 1-4 kg

 

Fortpflanzung:

Laichzeit ist von Oktober bis Dezember. Die Embryos entwickeln sich durchschnittlich in 100 Tagen. Dort, wo die Blaufelchen künstlich eingeführt wurden, kann man sich nicht auf den Erfolg des Laichens verlassen und muss die Bestände jedes Jahr mit Besatzfischen auffüllen.

Fruchtbarkeit: 10 000 - 50 000 Eier