Der Gründling    ( lat. gobio gobio )

 

 

Allgemeines:

Der Gründling ist der zahlenstärkste und verbreitetste Fisch seiner Gattung. Er ist im Greifensee im Sommer an seichten Stellen in grossen Schwärmen anzutreffen. Gründlinge dienen auch als Futterfische und Köderfische.

 

Merkmale:

Er hat einen kleinen, langgezogen spindelförmigen Körper und ein unterständiges Maul mit zwei Bartfäden. Sein Rücken ist braun, manchmal grünlich, die Seiten schmutzig grauweiss, zuweilen mit einem leichten gelben Schimmer. Rücken, Schwanz und Brustflossen sind graugelb mit mehreren Reihen dunkler, scharf abgegrenzter Flecken.

 

Lebensraum:

Gründlinge leben in Schwärmen in allen Flussabschnitten, in Weihern, Teichen und Seen. Ihnen genügen selbst unscheinbare Tümpel und Bächlein zum Leben. Werden sie aufgestört, so verstecken sie sich unter ausgespülten Ufern, zwischen Steinen und Wurzeln.

 

Nahrung:

Sie leben am Grund, wo sie sich auch ihre Nahrung suchen (Mikroorganismen, Strudelwürmer, Larven von Krustentieren). Erwachsene Fische ernähren sich von Larven der Köcherfliegen und Zuckmücken, in geringerem Masse auch von Pflanzen.

 

Grösse:

10 - 12 cm, max. 22 cm

Gründlinge wachsen nur langsam, mit 5 oder 6 Jahren sind sie 10 -15 cm lang.

 

Fortpflanzung:

Geschlechtlich reifen sie im zweiten bis dritten Lebensjahr heran. Sie laichen von April bis Juni bei einer Wassertemperatur von 12 -18 'C in schnell fliessendem, aber auch in stehendem Wasser über sandigem Grund. Die Männchen haben in dieser Zeit einen kräftigen Laichausschlag. Gelaicht wird in 3 - 4 Raten mit jeweils etwa einer Woche Pause. Meist ist der Laich zu kleinen Klumpen verklebt. Das Weibchen legt etwa 1000-3000 Eier.

Je nach Temperatur schlüpfen die Larven nach 6 -10 Tagen.