Der Kaulbarsch  (lat. Gymnocephalus cernua)

 

                                                            

 

Allgemeines:

Der Kaulbarsch ist eine widerstandsfähige, gegenüber Wasserverschmutzung recht unempfindliche Barschart, die meist in Scharen in tieferen Stellen mit Sandgrund lebt. Im Greifensee hat er sich stark vermehrt. Er wird von den Anglern gar nicht geschätzt, da er auch den Laich der viel besser schmeckenden Flussbarsche frisst. Andererseits wird er auch gerne als Köderfisch verwendet.

 

Merkmale:

Etwas hochrückiger Körper mit stumpfer Schnauze breiter Stirn. An der Unterseite des Kopfes runde, flache Schleimgruben. Kiemendeckel mit langem, starkem Dorn, Ungeteilte Rückenflosse, mit 12 – 16 Stachel- und 11 – 15 Gliederstrahlen; Afterflosse mit 2 Stachel- und 5 – 6 Gliederstrahlen. Färbung: Rücken und Flanken oliv- bis graugrün, mit unregelmäßig verteilten, dunklen Flecken; Brust mit rötlichem Schimmer; Bauchseite weiß- bis hellgrünlich. Rücken- und Schwanzflosse mit dunklen Fleckenreihen.

 

Lebensraum:

Die Kaulbarsche halten sich in grossen Schwärmen am Seegrund auf, vorzugsweise in Tiefen von über 3 Metern, deshalb sieht man sie nie am Ufer.

 

Nahrung:

Er ernährt sich von Würmern, Flohkrebsen, Insektenlarven, kleinen Weichtieren sowie Fischlaich und –brut.

 

Grösse:

Länge: 10 – 15 cm, max. 25 cm.

 

Fortpflanzung:

Laichzeit: März bis Mai (Laichtemperatur 10 – 15° C). Die gelblichweißen, ca. 0,5 – 1 mm großen Eier werden an flachen Uferstellen in gallertartigen Schnüren und Klumpen an Steinen, seltener an Pflanzen abgelegt. Brutdauer 8 – 12 Tage.