Karte vom Greifensee mit markierten Schutzzonen:

 

 

Auf diesem Plan kann man die mit gelben Bojen markierten Schutzzonen im Greifensee erkennen. Einige sind von Oktober bis April, andere ganzjährig für das Fischen und Befahren mit Booten gesperrt. Dies soll den Tieren, die am Seeufer leben, vor allem Zugvögeln im Winter, einen ungestörten Aufenthalt ermöglichen.

Rund um den See sind die Naturschutzzonen rot schraffiert. Dort darf man die Wege nicht verlassen und Hunde sind an der Leine zu führen!

 

Der Greifensee ist ein nährstoffreicher Mittellandsee mit ausgiebigem Pflanzenbewuchs am Ufer. Die Temperatur steigt im Sommer oft über 20° und der Sauerstoffgehalt nimmt in der Tiefe rasch ab.

Die Weissfische, Hechte und Barsche fühlen sich sehr wohl und finden ein reiches Futterangebot vor, aber Forellen und Felchen haben im Sommer Mühe, kühle Wasserschichten mit genügend Sauerstoff zu finden. So sind z. B. im Sommer 1999 etwa 10000 Felchen vermutlich aus Sauerstoffmangel verendet.

Das Rotauge ist der verbreitetste Fisch und dient als Haupt-nahrung für Barsche und Hechte. Die Felchen ernähren sich vor allem von Plankton und die Alet fressen praktisch alles, was gerade vorhanden ist.

Im Winter ziehen sich die Fische in tiefere Regionen zurück, wo sie im kalten Wasser nur wenig fressen.