Die Seeforelle   (lat.salmo trutta lacustris)

 

 

Allgemeines:

Die Seeforelle ist der grösste Salmonide unserer Gewässer. Ausgewachsen gleicht sie stark dem Lachs. Die Jungfische verbleiben die ersten 1-3 Jahre in ihrem Geburtsfluss bis sie den Eltern in den See zurück folgen.
Die Seeforellenbestände sind vielerorts stark zurückgegangen und die Art gilt als stark gefährdet.

Merkmale:

Torpedoförmiger, seitlich etwas abgeflachter Körper; ältere Tiere hochrückiger als Jungfische. Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse. Mundspalte weit, reicht bis hinter die Augen. Grundfärbung je nach Gewässer recht verschieden; Rücken meist blaugrau oder grünlichgrau; Flanken hell glänzend, mit unterschiedlich grossen, unregelmässig geformten, manchmal x-förmigen schwarzen Flecken, dazwischen auch rötliche Punkte und Ringe, vor allem bei Jungfischen. Die Seeforelle unterscheidet sich von der Bachforelle nicht als Art (gleicher Genotyp). Es handelt sich dabei nur um eine unterschiedliche Standortform.

 

Lebensraum:

In den grossen, tiefen Seen des Voralpen- und Alpengebietes. Die älteren Fische (Grundforellen) halten sich häufig in grösseren Tiefen (bis 70 m) auf, während die jüngeren (Schwebeforellen) in den oberen Wasserschichten, oft in Ufernähe, anzutreffen sind. Die Wasserqualität im Greifensee ist im Sommer für die Seeforelle an der Grenze, deshalb kommt sie nur selten vor. Es werden aber jedes Jahr Jungfische eingesetzt, um den Bestand wieder aufzubauen.

 

Nahrung:

Jungtiere ernähren sich mehrheitlich von Kleintieren (Anflug, Bodentiere und Plankton), Erwachsene auch von Fischen.

 

Grösse:

Mittellänge 40-80 cm, max. bis 120 cm lang.

 

Fortpflanzung:

Laichzeit ist November und Dezember; die Laichwanderung setzt aber bereits ab anfangs September ein. Die Tiere sind ausgesprochen schnellwüchsig und erreichen oft nach 3 bis 4 Jahren bereits Gewichte bis 3 kg. Das Ablaichen erfolgt in der kiesigen Sohle der Zuflüsse. Die Weibchen legen 1000 – 2000 Eier je kg Körpergewicht. Die 5 – 5,5 mm großen Eier werden in große Laichgruben abgelegt und wieder mit Kies bedeckt. Um zu verhindern, dass die im Herbst in die Zuflüsse zum Ablaichen aufsteigenden Seeforellen gefangen werden und so die natürliche Fortpflanzung dieser stark gefährdeten Art verunmöglicht wird sind strenge Schonmassnahmen angeordnet.