Die Trüsche   (lat. lota lota)

 

                                              

 

Allgemeines:

Die Trüsche ist der einzige Vertreter der Dorschfamilie im Süsswasser. Besonders nachts ist sie aktiv. Sie kommt im Greifensee nur sehr selten vor.

 

Merkmale:

Sie besitzt einen runden Körper mit zwei Rückenflossen, deren zweite ebenso wie die Afterflosse sehr lang ist. Die Bauchflossen setzen vor den Brustflossen an. In der Kinnmitte entspringt ein Bartelfaden. Körper und Flossen sind graubraun bis grünlich mit einer auffallenden Marmorierung versehen, mit der sie sehr gut getarnt ist. Das Fleisch und besonders die Leber sind sehr schmackhaft.

 

Lebensraum:

Trüschen führen ein verstecktes Leben, sie kommen in den Oberläufen und Mittelläufen von Flüssen, in einigen Teichen, in höher gelegenen Stauseen und manchmal auch in den Unterläufen der Flüsse vor, wo sie sich nach Beobachtungen von Tauchern einzeln zwischen den Steinen verstecken, oder in Gruppen zu fünft und mehr in Baumwurzeln oder angeschwemmtem Holz leben.

 

Nahrung:

Im Unterschied zu den meisten anderen Fischen nehmen sie die meiste Nahrung im kalten Wasser in den Herbst und Wintermonaten zu sich. Im Sommer fallen sie zuweilen in einen "Sommerschlaf". Trüschen sind sehr gefrässig und können sogar Fische erjagen und verschlucken, die nur wenig kleiner sind als sie selbst. Weil sie Laichräuber sind haben sie kein Schonmass.

 

Grösse:

30-40 cm, max.70 cm           Gewicht: 0,5 kg, max. 2 kg

 

Fortpflanzung:

Sie laichen nachts und in der Dämmerung am häufigsten noch unter dem Eis und über Sandboden von Dezember bis März bei einer Wassertemperatur zwischen 2,8 und 6 'C. Die befruchteten Eier werden von der Strömung fortgetragen und sinken an stillen Stellen zum Grund hinab. In Abhängigkeit von der Temperatur des Wassers schlüpfen die Larven nach 1-2 Monaten.

Fruchtbarkeit: 30 000-3 000 000 Eier