Der Zander (Stizostedion lucioperca)

Allgemeines:

Der Zander ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in größeren Wassertiefen versteckt. Das Markenzeichen des Zanders sind die Milchig-schillernden Augen die ihm ermöglichen selbst im trüben dunklen Wasser zu jagen. Er lebt in großen Fließgewässern und Seen. Der Zander ist ein beliebter Speisefisch des Menschen.

 

Merkmale
Als naher Verwandter des Flussbarsches hat auch der Zander zwei Rückenflossen, von der die erste mit harten Stachelstrahlen versehen ist. Seine Färbung ist silberhell, und der Bauch ist fast weiss. Die Flanken sind dunkel gebändert. Das Maul besitzt scharfe spitze Hundszähne. Der Zander ist ein langgestreckter Fisch mit spitzem Kopf und gut bezahntem Maul.

 

Lebensraum:

Der Zander bevorzugt große Flüsse und Seen mit hartem Grund und planktontrübem Wasser. Er ist ein Fisch der Freiwasserzone, der sich nur selten in ufernahen Flachwasserbereichen oder in pflanzenreichen Regionen aufhält. Die ursprüngliche Verbreitung des Zanders erstreckt sich östlich der Elbe über Schweden, Finnland, Russland bis zum Kaspischen Meer. Er fehlte in England, Frankreich, Spanien, Italien und Jugoslawien. Durch Besatzmaßnahmen ist die Art heute in ganz Mittel-, West- und Nordeuropa verbreitet.           

 

Nahrung:

Er ist ein ausgesprochen guter Raubfisch, der sich vorwiegend von kleinen Rotaugen, Lauben und Barschen ernährt.

 

Grösse:

80-110 cm max. 130 cm

Gewicht: 2 - 5 kg max. 15 kg

 

Fortpflanzung:

Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni, bei Wassertemperaturen von 12 - 15 Grad. In 0,5 - 3 m Wassertiefe mit hartem Untergrund und Wurzelwerk wird eine Art "Nest" angelegt, das gegenüber Artgenossen verteidigt wird. Hier werden die klebrigen Eier abgelegt. Das Gelege wird bis zum Schlupf der Jungen vom männlichen Zander bewacht. Das Weibchen legt 130.000 - 210.000 Eier Pro kg Körpergewicht